Türkei kritisiert Verhalten Chinas gegenüber muslimischer Minderheit

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Ankara (AFP/dpa) – Die Türkei hat den Umgang Chinas mit der muslimischen Minderheit der Uiguren kritisiert.

Die „systematische Assimilationspolitik“ der chinesischen Behörden gegenüber den turkstämmigen Uiguren sei „eine große Schande für die Menschheit“, erklärte das türkische Außenministerium am Samstag. „Es ist kein Geheimnis mehr, dass mehr als eine Million Uiguren willkürlich festgenommen wurden, dass sie in Gefängnissen und Konzentrationslagern gefoltert und politischer Gehirnwäsche unterzogen werden“, sagte der Sprecher des türkischen Außenministeriums Hami Aksoy. 

Aksoy bezog sich in seiner Erklärung auch auf den Tod des uigurischen Dichters und Musikers Abdurehim Heyit, der im Gefängnis gestorben ist. 

Die chinesische Provinz Xinjiang ist die Heimat der Uiguren. Das muslimisch geprägte Turkvolk steht unter strenger Beobachtung Pekings. Die Uiguren beklagen gewaltsame Unterdrückung Chinas.



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