Syrien: 16 Zivilisten, darunter 7 Kinder, durch Angriffe der US-geführten Koalition getötet

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Die Luftangriffe zielten auf ein Wohngebiet am Rande der Stadt Al-Bagouz im südöstlichen Teil Syriens, sagte die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf lokale Quellen. Der Fernsehsender Ikhbariya

Die Luftwaffe der internationalen Koalition hat ein neues Verbrechen begangen: 16 Zivilisten, darunter sieben Kinder, wurden bei massiven Luftangriffen auf Baguz in der südöstlichen Provinz Deir ez-Zor getötet. 

Schon früher am Tag hatten lokale Medien über Luftangriffe berichtet, welche mindestens vier Menschenleben forderten. Am vergangenen Samstag hatten die kurdisch geführten SDF den Beginn einer Operation angekündigt, die darauf abzielt, Baguz von der Terrorgruppe Daesh (IS) zu befreien. Die SDF-Einheiten behaupteten, dass Baguz die letzte IS-Stellung in Syrien sei. Die Einheiten der SDF werden von der US-geführten Koalition unterstützt. 

Im Januar hatte der syrische Sender Ikbariya berichtet, dass bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition auf ein Dorf in der Provinz Deir ez-Zor mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen seien und mehrere verletzt wurden. Die Agentur SANA schrieb über den Einsatz von verbotenen Streubomben bei Luftangriffen auf die Stadt Hajin und das Dorf Shaafa. Das Pentagon hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen und behauptet, dass die Angriffe in Syrien in Einklang mit den Gesetzen des bewaffneten Konflikts stünden.  



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