PlayStation 5: Ray-Tracing soll für Grafik-Revolution sorgen

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Ray-Tracing ist das Aushängeschild der neuen Grafikkartengeneration. Im Grunde simuliert Ray-Tracing die Funktion des menschlichen Auges, entsprechend sorgt diese Technik für unglaublich realitätsnahe Bilder. Der Nachteil: Sie ist auch enorm ressourcenlastig. Komplettes Ray-Tracing in Echtzeit existiert daher eigentlich nur in Tech-Demos, die von vielen zusammengeschalteten Grafikkarten umgesetzt werden müssen.

Bisherige Grafikkarten arbeiten mit Rasterisierung. Bei der Rasterisierung nehmen die Rendereinheiten am Ende der Grafik-Pipeline die Ergebnisse der übrigen Komponenten und rechnen es auf ein zweidimensionales Bild um, das anschließend auf dem Bildschirm landet.

Ray-Tracing agiert völlig anders: Mehrmals pro Sekunde werden von der Kamera aus simulierte Lichtstrahlen auf eine Szene mit Polygonen geschossen. Dabei durchkreuzen und befüllen sie eine 2D-Ebene, die das spätere Bild auf dem Display ergibt. Dort, wo die Lichtstrahlen in der 3D-Szene auftreffen, prallen sie von den virtuellen Objekten ab, nehmen Farbinformationen mit und springen – wie echtes Licht – in der Szene umher. Je nach „Materialbeschaffenheit“ der Objekte verhalten sich die „Rays“ anders und erzeugen Gesamteindrücke von direkter Beleuchtung, indirekter Beleuchtung, Farben, Strukturen und Schatten.



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