Geistiger Abbau: Langes Fernsehen schadet dem Gedächtnis

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»Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger« ist ein Zitat, das unter anderem Marcel Reich-Ranicki zugeschrieben wird. Und angesichts der Spannweite zwischen dem »Bachelor« und »titel, thesen, temperamente« mag darin mehr als ein Körnchen Wahrheit verborgen sein. Aber kann man das tatsächlich messen? Daisy Fancourt und Andrew Steptoe vom University College London haben versucht, dies zumindest für Menschen über 50 zu ergründen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in »Scientific Reports«. Sie konnten zeigen, dass es zumindest eine Korrelation zwischen der Länge des Glotzens und einer Verschlechterung des verbalen Gedächtnisses gibt: Wer im Verlauf der Studie täglich mehr als 3,5 Stunden vor dem TV-Gerät saß, wies einen stärkeren Abbau in diesem Bereich auf als die Vergleichsgruppen.



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