UN-Migrationspakt: Europa schafft sich selbst ab

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Scheibchenweise soll die Souveränität einzelner Staaten zu Gunsten der Globalisierung eingeschränkt werden.  

Von Martin Pfeiffer

Die Schweigespirale um den UN-Migrationspakt ist durchbrochen

Nun ist also der UN-Migrationspakt in aller Munde, und zwar nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa und damit auch in der Bundesrepublik Deutschland. Denn eine unheilige Allianz aus „Großer“ Koalition und linker Opposition im Deutschen Bundestag versuchten bis Ende Oktober krampfhaft zu verhindern, dass über dieses bedeutende Dokument im Merkel-Land öffentlich diskutiert wird. Man ging sogar so weit, dass sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages weigerte, das Thema UN-Migrationspakt auf die Tagesordnung zu setzen mit der Begründung, es störe den „interkulturellen Dialog“. Durch die überraschende Erklärung der österreichischen Bundesregierung, den UN-Migrationspakt nicht zu unterschreiben, war diese Causa nicht mehr unter den Teppich zu kehren. Die Schweigespirale war durchbrochen.

Hansjörg Müller: Migrationspakt ist Rassismus gegen Einheimische!

Der aus Bayern stammende AfD-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller geißelte das globalistische Pamphlet wie folgt:

 

„Der Globale Migrationspakt ist nichts anderes als ein Rassismus für Zuwanderer zu Lasten der Einheimischen. Die Schweinereien dieses Rassismus‘ gegen Einheimische versteckt man hinter der Fassade eines angeblichen Humanismus und angeblicher Verteidigung der Menschenrechte. Doch es ist menschenverachtender Rassismus, der hinter diesen wahnsinnigen Plänen steht. Die Unterzeichnerstaaten geben ihre Souveränität auf, entscheiden zu können, wen sie hereinlassen. Die strafbare, illegale Einreise gibt es somit als Straftat nicht mehr. Jeder kann kommen und in das Sozialsystem einsteigen, wo er meisten kriegt …“

Widersprüchliches Verhalten und Völkergewohnheitsrecht

Auch wenn immer wieder betont wird, mit der Unterzeichnung dieses Werkes gehe man keinerlei Verpflichtungen ein – eine solche Passage steht auch in besagtem Pakt drinnen –, so darf doch nicht übersehen werden, dass man durch Absegnung dieses Konvoluts eine gewisse Selbstbindung eingeht. Schließlich wäre es ja widersinnig, etwas zu unterfertigen, das man später dann nicht einzuhalten gewillt ist. Im Zivilrecht gibt es dafür den aus dem römischen Recht stammenden Spruch des widersprüchlichen Verhaltens (venire contra factum proprium). Des Weiteren ist zu beachten, dass die freiwillige Einhaltung gewisser Regeln über eine längere Zeit dazu führen kann, dass diese in Völkergewohnheitsrecht erwachsen. Bei der Lektüre dieses seitenlangen UN-Elaborats wird – trotz der bisweilen verklausulierten Sprache und vernebelnden Begriffe – schnell klar, dass es darum geht, jegliche Unterschiede zwischen Einheimischen und Migranten einzuebnen.

Die Welt soll zum globalen Dorf werden

Man will die illegale Migration zugunsten der legalen zurückdrängen, sprich erstere in letztere umwandeln. Die Welt soll zum globalen Dorf werden, das jeder nach Belieben betreten darf und das allen Menschen offensteht. Dass massenhafte Zuwanderung von Menschen aus der Dritten Welt nicht nur gravierende Verwerfungen für hochentwickelte Staaten zur Folge hat, sondern vor allem diesen auch finanzielle Belastungen auferlegt, liegt auf der Hand. Kein Wunder, dass sich ein normal denkender Mensch angesichts solchen Wahnsinns aufregt, ist doch die autochthone Bevölkerung leidtragender Adressat dieser Politik: Maulkorb für Migrationskritiker, einseitige Propaganda für eine immerwährende Einwanderung, Zusatzausgaben für die Belange der Migranten, um diese in allen Lebenslagen auf das Niveau der Einheimischen zu heben, langfristige Umwandlung der europäischen Staaten in multikulturelle Gebilde, in denen es keine Leitkultur und auch keine staatstragende Mehrheitsbevölkerung mehr geben darf.

Eine uralte Salamitaktik

Die Linken – bis hin zu Österreichs Bundespräsidenten – hingegen sehen den UN-Migrationspakt als unverzichtbar, weil ja die weltweiten Wanderungsbewegungen nur staatenübergreifend zu lösen seien. Es ist die uralte Salamitaktik dieser philanthropen Utopisten und chronischen Weltverbesserer, die Souveränität des eigenen Staaten Schritt für Schritt aufzugeben und allmählich auf supranationale Gebilde zu verlagern. Und da ja ethnisch homogene Staaten diesen Menschen ein Grauen und angeblich für die Kriege in der Welt verantwortlich sind, müssen sie durch Massenzuwanderung in Multikultigebilde verwandelt werden. Dass dadurch die Länder Afrikas und des Nahen Ostens einen Aderlass an qualifiziertem Personal erleiden – es wandern schließlich keineswegs nur die ärmsten und ungebildetsten Bürger in Richtung Europa aus –, interessiert Europas Linke indes nicht. Es sind also die autochthonen Menschen im Aufnahme- und Abwanderungsstaat, die zu den Verlierern dieser Migrationsbewegungen zählen.

Die einzigen Gewinner des UN-Migrationspakts: Die Großkapitalisten

Die Gewinner dabei sind – um im linken Jargon zu bleiben – die „Großkapitalisten“, die dank des Überangebots an „Humankapital“ die Löhne drücken und die Mieten erhöhen können, sowie linke Sozialarbeiter und Integrationshelfer, sprich die gesamte Asylindustrie, die von den gigantischen staatlichen Investitionen zum Zwecke des —
oft untauglichen — Versuchs der Eingliederung Kulturfremder profitieren. Ein Blick in die Metropolen Nord- und Westeuropas, aber auch der USA, zeigt, wie die Zukunft für die Staaten des Abendlandes aussehen wird – keineswegs erstrebens- und lebenswert!  II

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Über den Autor:

Martin Pfeiffer ist promovierter Jurist und Publizist. Nach redaktioneller Tätigkeit bei der Wiener Wochenzeitung „Zur Zeit“ (1999–2003) wechselte er in die Schriftleitung des Grazer Monatsmagazins „Die Aula“, das er bis zur Einstellung im Juni 2018 gestaltete, und wurde 2004 auch Geschäftsführer des Aula-Verlages. Er ist Obmann des „Kulturwerks Österreich“ und tritt als Redner im gesamten deutschsprachigen Raum sowie als Buchautor auf. Martin Pfeiffers „Querschläger“-Kolumne erscheint wöchentlich auf www.info-direkt.eu und im Printmagazin Info-DIREKT.

 

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