Philipp Amthor will von der Union beschimpfte Wähler zurück gewinnen

4



Philipp Amthor ist der innenpolitische Sprecher der CDU. Als solcher hat er wie viele andere Funktionäre seiner Partei nach jeder der vergangenen Wahlen, die in der Regel mit schweren bis schwersten Verlusten für die Union verbunden waren, gegen die AfD als Partei, gegen deren Repräsentanten und auch gegen die Wähler gehetzt, sie diskriminiert, dikskreditiert und teilweise sogar zu kriminalisieren versucht. Die Liste der Beleidigungen, Verleumdungen und übelsten Beschimpfungen ist sehr lang, sodass auf hier auf eine detaillierte Auflistung aus Platzgründen verzichtet wird.
Wann auch immer aber in Interviews, Diskussionsrunden oder TV-Sendungen einem Unionsrepräsentanten die Erklärungsgründe für das eigene schlechte Abschneiden und dem unmittelbar damit verbunden Erfolg der AfD ausgingen, griffen jene Damen und Herren zum letzten verbliebenen, ihrer Meinung nach, probaten Mittel: dem Totschlagargument der »Nazi-Keule«. Dabei greift jener sinnfreie Angriff gerade bei der AfD komplett ins Leere. In den Reihen allen anderen derzeit im Bundestag vertretenen Parteien fanden sich ehemalige Nazi-Parteimitglieder – nur eben nicht bei der AfD.
Doch den Altparteien geht es gar nicht um historische Genauigkeit. Sie wollten die AfD-Wähler beleidigen, beschimpfen, abwerten. Da gab es auf der nach unten offenen Skala der Geschmacklosigkeiten kaum einen Begriff, der ausgelassen wurde. Und jetzt, weil Merkel vom CDU-Vorsitz zurücktritt, stellen sich einige dieser Hetzer aus den Reihen der CDU hin und wollen die, die sie vor wenigen Tagen noch als Nazis beleidigt haben, dazu animieren, demnächst wieder die CDU zu wählen.
Würde das wirklich eintreten, was beim derzeitigen Zustand der CDU zu bezweifeln ist, wäre die CDU dann ihrem eigenen Anspruch nach eine Nazi-Partei?



Quelle

Bemerkungen