BlackBerry führt Gesundheitsplattform auf Blockchain-Basis ein

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Das eher als Smartphone-Hersteller bekannte Unternehmen hat zusammen mit dem Technologieunternehmen ONEBIO ein digitales Ökosystem geschaffen, das für die Speicherung und Nutzung von medizinischen Daten gedacht ist. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie sollen die Daten besonders gut geschützt sein.

BlackBerry gab bereits vor Kurzem die Entwicklung der Spark-Plattform bekannt. Die Firma nennt diese selbst die einzige Enterprise-of-Things-Lösung. Nun hat sich das Unternehmen mit dem Schweizer Startup ONEBIO zusammengetan, das die Blockchain-Technologie für eine gemeinsame Medizin-Plattform liefern soll. Das Ziel sei, die Nutzung von Daten im Gesundheitswesen zu erleichtern, um die Leistungen für Patienten zu verbessern. Somit sollen bei dem neuen System die Informationen sowohl von Patienten als auch von Laboren und biometrischen Geräten eingegeben werden können, die mit dem Internet verbunden sind. Eingegebene Daten werden weiter anonymisiert und dann mit Forschern geteilt.

Der medizinische Sektor scheint generell von großem Interesse für BlackBerry zu sein: So stellte die Firma auch ein Echtzeitbetriebssystem für die Entwicklung chirurgischer Roboterinstrumente, Patientenüberwachungssysteme sowie anderer sicherheitskritischer Produkte vor, die allerdings erst noch eine behördliche Zulassung erhalten müssen.

Zudem stellte BlackBerry einen Dienst vor, mit dem Software digital signiert werden kann. Diese Signatur soll auch mit einem Quantencomputer nur schwer zu knacken sein, wie es laut dem Unternehmen heißt. Auch wenn BlackBerry mit seinen Mobiltelefonen derzeit nicht an frühere Hochzeiten herankommt, so eröffnet es sich mit seiner Security-Expertise viele andere Geschäftsbereiche.



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