Keine Dieselbusse mehr in Wiesbaden

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Wiesbaden. Was wird in deutschen Städten eigentlich gegen die schlechte Luft getan? Neben ein paar Bäumen die am Straßenrand gepflanzt werden und den ersten Diesel-Fahrverboten in stark belasteten Straßen und Ecken einiger Großstädte, setzt die Stadt Wiesbaden zudem auf die schnelle Umstellung von Diesel- auf Elektrobusse. Anstatt auf der Welle mit den routinierten Gegenargumenten von hohen Anschaffungskosten und zu wenigen und nur teuer installierbaren Ladestationen mit zu schwimmen, hat Wiesbaden es einfach umgesetzt. Bis zum Jahr 2022 soll der komplette Wechsel zum luftentlastenden Dieselbus durchgeführt werden.

Mögliche Probleme der Umsetzung

Ein moderner Elektrobus benötigt eine Menge Strom und schafft durchschnittlich 200km am Tag. Ein Busfahrer reißt aber deutlich mehr Kilometer am Tag ab, weshalb auch an den Haltestellen Ladestationen und damit verbunden auch Ladezeiten und damit längere Wartezeiten notwendig werden. Der Kosten- und Zeitfaktor könnte die Stadt Wiesbaden bei ihrem Vorhaben also vor eine größere Herausforderung stellen.

Wir werden den Wechsel von Diesel- zu Elektrobussen in Wiesbaden weiter beobachten und schauen, ob die Stadt die Schadstoffbelastung tatsächlich um die geplanten 10% reduzieren kann.

Foto: © Julian Stratenschulte/dpa (zeit.de)

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