Im Addo National Park auf Selbstfahrer Safari

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Der Addo National Park in Südafrika eignet sich hervorragend für eine Selbstfahrer Safari, bei der du Löwen, Leoparden und Elefanten aus einem Mietwagen bestaunen kannst. Dabei nimmt man keinen Einfluss auf das natürliche Verhalten der Tiere und vermeidet gleichzeitig hohe Kosten für teure Safari-Touren. In diesem Artikel möchte ich dir von unserer Selbstfahrer Safari im Addo Elephant National Park berichten und dir wichtige Tipps für deine Reise durch den Nationalpark mit auf den Weg geben. Außerdem erfährst du alle wichtigen Info’s rund um den Nationalpark selbst.

Hier noch ein kurzes Inhaltsverzeichnis über den Artikel:

  1. Addo National Park
  2. Selbstfahrer Safari
  3. Tiere
  4. Tipps
  5. Schlusswort

Was ist der Addo Elephant National Park?

Der Addo Elephant National Park liegt eine knappe Autostunde östlich von Port Elizabeth und ist der drittgrößte Nationalpark Südafrikas. Der Nationalpark wurde im Jahr 1931 gegründet, weil die Zahl der Elefanten drastisch gesunken war – zu diesem Zeitpunkt existierten nur noch 11 Elefanten auf einer Fläche von 2000 Hektar. Durch das Ziel, die Elefanten zu retten, erhielt der Addo Elephant National Park auch seinen Namen. Heute beherbergt der Park mehr als 400 Elefanten und wie du im Verlauf dieses Artikels sehen wirst, auch zahlreiche andere Tiere, auf einer riesigen Fläche von insgesamt 165.000 Hektar.

Zu welcher Jahreszeit in den Addo National Park?

Wir waren im September auf Selbstfahrer Safari im Addo Elephant National Park. Dort herrscht in Südafrika allmählich der Frühling und eine Temperatur rund um die 19°C. Doch im Grunde kann man zu jeder Jahreszeit in den Nationalpark. Man sollte allerdings darauf achten, ob sich die Tiere, die man unbedingt sehen will, zu der gewählten Jahreszeit auch aus ihren Löchern trauen.

Wie sind Öffnungszeiten und Preise des Nationalparks?

Der Addo National Park war im September von morgens 7 Uhr bis Abends 18 Uhr geöffnet – die Zeiten hängen aber von der Jahreszeit ab. Wir empfehlen dir, die Öffnungszeiten vollständig ausnutzen, damit du die Tiere sowohl in der Morgensonne als auch beim Sonnenuntergang in dieser einzigartigen Umgebung genießen kannst. Pro Erwachsenen zahlt man an den Eingängen 232 Rand (rund 14 Euro) und pro Kind 116 Rand (rund 7 Euro). Die Preise hängen davon ab, zu welcher Jahreszeit man den Park betritt und ob man eine Wildcard besitzt. Das Restaurant des Parks bietet ebenfalls vernünftige Preise an.

Essen & Trinken im Addo National Park

Wir empfehlen dir, einfach selbst im Voraus Essen & Trinken zu besorgen. An Jack’s Picnic Site im Zentrum des Addo National Parks kann man als Selbstversorger in einem gesicherten Bereich ganz in Ruhe Mittag essen und sogar seine Edelstahl Trinkflasche auffüllen und so plastikfrei bleiben. Im Park gibt es aber auch ein Restaurant am Haupteingang (Addo Main Camp) im Norden des Addo Elephant National Parks.

Vorzüge des Addo Elephant National Parks

Die Selbstfahrer Safari im Addo Elephant National Park ist etwas ganz besonderes. Hier möchten wir dir noch eine kurze Übersicht über die Vorteile der Safari im Nationalpark zusammenstellen:

  • Man kann den Tieren im Addo National Park sehr nahe kommen, ein Elefant stand etwa 5 Meter neben unserem Auto – ein einzigartiges Erlebnis.
  • Die Big Five befinden sich unter den Tieren im Addo National Park.
  • Der Addo National Park ist gut erreichbar, denn er liegt mittig im Süden Südafrikas, an der Garden Route. Zudem kann man den Park sowohl im Norden, als auch im Süden betreten.
  • Die Preise sind fair – bei 14€ bzw. 7€ für einen ganzen Tag im Park kann man nicht meckern.
  • Zudem ist die Vielfalt der Landschaften im Addo National Park einzigartig.
  • Der Park ist sauber – ganz im Sinne des Zero Waste Lebensstils wird jeder Parkbesucher dazu angehalten, keinen Müll zu produzieren bzw. den Müll im Auto wieder mit aus dem Park zu nehmen.

Als Selbstfahrer im Addo Elephant National Park

Addo Elephant National Park Karte Map Selbstfahrer Safari

Der Addo National Park hat sowohl im Süden (Colchester) als auch im Norden (Addo Main Camp) einen Eingang. Sobald man am Tor ankommt fällt für den Eintritt eine Gebühr von 232 Rand pro Erwachsenen und 116 Rand pro Kind an. Nach einigen wertvollen Hinweisen zum Verhalten im Addo National Park und ein paar ausgefüllten Dokumenten kann man sich dann als Selbstfahrer frei auf den in der oben stehenden Karte ersichtlichen Straßen bewegen. Es gibt sowohl einige Lookout Points als auch jede Menge spannende Loops, die man fahren kann. Jede Strecke hat ihren ganz eigenen Charme. Die Toiletten sind im Addo National Park sehr rar gesät – lediglich im Zentrum (Jack’s Picnic Site Botanical) und im Norden (Addo Main Camp) gibt es eine Toilette. Wir waren im Addo National Park mit einem Ford Fiesta auf Selbstfahrer Safari. Auch wenn es keine Probleme gab, empfehlen wir für Safari-Fans jedoch einen Geländewagen. Man sitzt höher, sieht mehr und muss nicht bei jedem Schlagloch Angst vor höheren Kosten für den Mietwagen haben. Die Höchstgeschwindigkeit im Park liegt bei 40 km/h – durchschnittlich fährt man etwa 20 km/h. Anhand der auf der Karte eingezeichneten Kilometer kannst du also ungefähr abschätzen, welche Zeit die jeweilige Loop etwa in Anspruch nimmt. Wir waren von 7 Uhr Morgens bis 18 Uhr Abends als Selbstfahrer im Addo Elephant National Park unterwegs – das sind auch gleichzeitig die Öffnungszeiten, die allerdings von der Jahreszeit abhängen. Wer die Geschwindigkeitsbegrenzung oder die genannten Zeiten missachtet, wird mit hohen Geldstrafen belegt. Außerdem darf man nur in Spezial-Zonen aus dem Auto aussteigen.

Welche Tiere sind im Addo National Park?

Addo Elephant National Park Selbstfahrer Safari Leguan

Die Vielfalt im Addo Elephant National Park ist atemberaubend. Auch wenn der Name des Parks zunächst Recht einseitig auf Elefanten hinweist, nennen zum Beispiel auch Leoparden, Löwen, Warzenschweine, Zebras und Strauße den National Park ihre Heimat. Während manche Tiere einem überall im National Park über den Weg laufen könnten, haben zum Beispiel Löwen ihre Lieblingsbereiche. Folgend haben wir dir eine Liste der im Addo National Park beheimateten Tiere zusammengestellt:

  • Elefant
  • Strauß
  • Kaffernbüffel
  • Löwe
  • Leopard
  • Zebra
  • Bokmakiri (Vogel)
  • Sekretär (Vogel)
  • Paradieskranich (Vogel)
  • Oryxweber (Vogel)
  • Schwarzhalsreiher (Vogel)
  • Rotschnabel-Madenhacker (Vogel)
  • Nilgans (Vogel)
  • Miombonektarvogel (Vogel)
  • Waffenkiebitz (Vogel)
  • Schnäpperwürger (Vogel)
  • Kapb (Vogel)
  • Erdferkel
  • Südafrikanische Kuhantilope
  • Buschbock
  • Elenantilope
  • Strepsiceros (Kudu)
  • Kap-Greisbock
  • Kronenducker
  • Warzenschwein
  • Karakal (Wildkatze)
  • Hyäne
  • Erdwolf
  • Erdmännchen
  • Schabrackenschakal
  • Fuchsmanguste
  • Buschhase
  • Honigdachs
  • Löffelhund
  • Weißkehlwaran
  • Südliche Grünmeerkatze (Affe)
  • Mistkäfer
  • Pantherschildkröte
  • Puffotter
  • Stachelschwein

Besonders unter die Vögel können sich auch schon einmal Tiere mischen, die nicht auf dieser Liste der Tiere im Addo Nationalpark zu finden sind. In der unten stehenden Übersicht sind alle genannten Tiere aus der eben gezeigten Übersicht noch einmal mit einem Foto abgebildet. Das Bild entstammt der Rückseite des Parkplans, auf der man spielerisch die gesehenen Tiere markieren kann. Wer das jeweilige Tier aus dem Addo National Park zuerst gesehen hat, kassiert die Punkte. 😉

Addo Elephant National Park Tiere Animals Selbstfahrer Safari

Tipps für den Addo Elephant National Park

Addo Elephant National Park Selbstfahrer Safari Kudu

Löwen im Addo Nationalpark finden

Die besten Chancen die Löwen zu sehen hat man laut eines Parkrangers im Südosten des Addo National Parks in der Nguluge Loop, sowie auf der östlichen Seite der rot-markierten Straße, die den Park zentral durchquert. Auch wenn die letztgenannte Straße auf der Park-Übersicht eher wie eine verbotene Straße aussieht, darf man sie befahren. Das Verbotsschild gilt lediglich für die Strecke zum Gorah Elephant Camp.

Sollte man im Nationalpark schlafen oder außerhalb?

Wir haben uns eine tolle AirBnb-Unterkunft im Süden des Addo National Parks gemietet, die etwa 30€ pro Nacht gekostet hat und nur 3 Minuten vom Südlichen Eingang des Nationalparks entfernt war. Du kannst dir hier ein 25€ Airbnb-Guthaben sichern, wenn du dort das erste Mal eine Unterkunft buchst. Die Übernachtung in den Camps des Nationalparks ist in der Regel deutlich teurer.

Was sollte man mit in den Park nehmen?

Zunächst einmal muss man nicht in den schicksten Klamotten in den Addo National Park gehen – besonders nicht auf Selbstfahrer Safari – denn im Grunde sieht einen sowieso niemand. Eine bequeme Jogginghose ist zu empfehlen, da man sich ja im Idealfall von 7 bis 18 Uhr auf Safari im Nationalpark befindet. Je nach Jahreszeit empfehlen wir auch einen Fleece-Pullover und eine Regenjacke. Was wir vergessen hatten war, ein Fernglas mitzunehmen – das empfehlen wir dir auf jeden Fall! Denn so kann man sich eine anstrengende Sucharbeit etwas leichter machen. Auch eine Sonnenbrille sollte auf der Packliste für die Selbstfahrer Safari im Addo National Park in Südafrika stehen. Nehmt euch zudem ausreichend zu trinken mit. Auch wenn man sich die Trinkflasche zum Beispiel bei Jack’s Picnic Site wieder auffüllen kann, dauert es seine Zeit, bis man dort angekommen ist.

Warum sich die Reise zum Addo Elephant National Park lohnt

Addo Elephant National Park Selbstfahrer Safari Elefanten

Der Ausflug in den Addo Elephant National Park ist ein absolutes Muss. Besonders, wenn man sowieso mit dem Mietwagen auf der Garden Route unterwegs ist. Die Vielfalt der Tiere und der Landschaften im Addo National Park ist einzigartig. Gerade auf Selbstfahrer Safari kann man sich ziemlich frei im Nationalpark bewegen, dass macht die Reise zu etwas ganz besonderem.

Hast du Fragen, Empfehlungen oder eigene Erfahrungen, die du teilen möchtest? Dann freuen ich mich auf deinen Kommentar unter diesem Artikel.

Gute Reise,

CareElite Christoph

 

 

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Der Beitrag Im Addo National Park auf Selbstfahrer Safari erschien zuerst auf CareElite®.



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