Österreichischer Funktionär: Iran trägt zu Stabilität in der Region bei

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Teheran (IRINN/IRNA) – Der Obmann des Außenpolitischen Ausschusses im österreichischen Nationalrat Andreas Schieder hat Iran als einen Sicherheitsfaktor in der Region bezeichnet.

„In einer der kompliziertesten und instabilsten Region sorgt der Iran für Sicherheit“, sagte Schieder bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses im iranischen Parlament Heschmatollah Falahpishe am Montag in Teheran.

Er ergänzte, dass es in vielen Fällen einen gemeinsamen Standpunkt zwischen Iran und Österreich gäbe, durch den die bilaterale Zusammenarbeit entwickelt werden könne.

An einer weiteren Stelle seiner Ausführungen hob Schieder die Bedeutung des Atomabkommens für die Europäer hervor und betonte: Schwierige Bedingungen sollten als Chance betrachtet werden, nicht nur um Abhilfe zu schaffen, sondern auch um neue Lösungen für die Kontinuität der Beziehungen und die Erstellung eines neuen Horizontes zu schaffen.

Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses im iranischen Parlament ging bei dem Treffen seinerseits auf die Rolle der EU bei der Wahrung des Atomabkommens ein und sagte: „Das Vorschlagspaket der Europäer müsse operative und praktische Lösungen anbieten und für deren Ausführungen auch Garantien anbieten.“

Falapishe forderte die EU dazu auf, die Forderungen des Iran zu begreifen. Eine weitere Zusammenarbeit europäischer Unternehmen mit Iran zeige auf, inwieweit die EU dem Atomabkommen verpflichtet ist.

Mit Blick auf die Entwicklungen in der Region betonte er: Der Dialog ist eine der Komponenten der politischen Diplomatie im Iran. Maßnahmen die der US-Kongresses gegen den Iran ergreift, werden allerdings mit Gegenmaßnahmen beantwortet.



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