Die Vitamine und Mineralstoffe der Tomate

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Gemüse

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 10.07.2018
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Die Tomate ist zwar sehr wasserreich, enthält aber dennoch interessante Vitalstoffmengen, zumal man von der Tomate problemlos grössere Mengen essen kann. Gerade in Form von Saft, Saucen oder Suppen nimmt man schnell ein halbes Kilogramm der köstlichen Früchte zu sich. Doch auch schon mit 200 Gramm Tomaten versorgt man sich mit 50 mg Vitamin C und einem Viertel des Vitamin-K-Tagesbedarfs. An Mineralstoffen finden sich in der Tomate besonders das basische Kalium sowie Eisen. Regelrecht berühmt ist die Tomate jedoch für ihren sekundären Pflanzenstoff, das Lycopin.

Die Vitamine und Mineralstoffe der Tomate

Die Tomate ist ein Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte, da sie im Verhältnis zu ihrem Energiegehalt (sie hat nur wenige Kalorien) viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Dabei sind auch einige Vitalstoffe in Bezug auf die empfohlene Tagesdosis (NRV) durchaus von Relevanz. In nur 100 Gramm der frischen Frucht – entspricht einer mittelgrossen Tomate – stecken u. a.:

  • 506 µg Betacarotin (25,3 Prozent der NRV): Die Vitamin-A-Vorstufe wirkt als Radikalfänger und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs vor.
  • 24,5 mg Vitamin C (24,5 Prozent der NRV): Stärkt das Immunsystem, fördert die Wundheilung sowie die Narbenbildung und verbessert die Eisenaufnahme.
  • 9 µg Vitamin K (13 Prozent der NRV): Spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, beim Knochenstoffwechsel und beim Zellwachstum.
  • 813 µg Vitamin E (6,8 Prozent der NRV): Das Antioxidans wirkt gegen Entzündungen, ist wichtig für das Nervensystem und verhindert die Entstehung von Krebszellen.
  • 39 µg Vitamin B9 bzw. Folat/Folsäure (9,8 Prozent der NRV): Folat ist wichtig für gesundes Blut und gesunde Gefässe. Es ist an allen Entwicklungs- und Wachstumsprozessen beteiligt und daher besonders in der Schwangerschaft wichtig..
  • 242 mg Kalium (6,1 Prozent der NRV): Ist an der Muskeltätigkeit beteiligt und reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper sowie den Blutdruck.
  • 60 µg Kupfer (4,8 Prozent der NRV): Ist wichtig für die Zellatmung, wirkt entzündungshemmend und lindert rheumatische Erkrankungen wie Arthritis.
  • 0,5 mg Eisen (4 Prozent der NRV): Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Körper. Ohne Eisen kann sich eine Blutarmut (Anämie) entwickeln.
Vitamin D3 Kapseln

Antioxidantien: Vitamin C und Lycopin

Die Tomate verfügt über ein ausserordentliches Talent, wenn es darum geht, im Körper freie Radikale zu bekämpfen. Freie Radikale sorgen für Zell- und Gewebeschäden und chronische Entzündungen. Können Sie eingedämmt werden, etwa mit Antioxidantien, dann bleiben auch chronische Krankheiten auf der Strecke. Zu den Antioxidantien der Tomate gehören das Vitamin C, aber auch der sekundäre Pflanzenstoff namens Lycopin, das den reifen Früchten ihre leuchtend rote Farbe verleiht.

In der Tomate stecken neben dem Lycopin noch weitere Carotinoide wie Alpha- und Betacarotin sowie Cryptoxanthin, die alle drei zur Vitamin-A-Versorgung beitragen, denn Carotinoide können zu einem gewissen Anteil in Vitamin A umgewandelt werden – dem Vitamin für gesunde Haut, Schleimhäute, Knochen und Augen.

Auch das Carotinoid Lutein findet sich in der Tomate, welches das Risiko für Augenerkrankungen wie den Grauen Star reduziert. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Vitamine, Carotinoide und alle anderen bioaktiven Substanzen gemeinsam ein viel stärkeres antioxidatives Potential aufweisen als einzelne, isolierte Wirkstoffe, so dass ein grosser Tomatensalat – regelmässig gegessen – oft sinnvoller ist als ein einzelnes Carotinoid in Kapselform.

Tomate: Säuerlich im Mund, basisch im Körper

Tomaten schmecken süsslich und säuerlich zugleich. Für den sauren Geschmack sind einerseits das Vitamin C, andererseits die enthaltenen Fruchtsäuren wie die Zitronen- oder auch die Apfelsäure verantwortlich. Reife Tomaten schmecken deshalb süsser, da der Zuckergehalt im Laufe des Reifungsprozesses zunimmt, während sich der Fruchtsäuregehalt verringert.

Anders als oft angenommen wird, zählen Tomaten trotz des säuerlichen Geschmacks zu den Basenbildnern, da sie reich an basischen Mineralstoffen wie z. B. Kalium, Kupfer und Eisen sind. Die Antioxidantien und der hohe Wassergehalt der Frucht helfen, dass überschüssige Säuren und Giftstoffe besser neutralisiert und ausgeleitet werden können. Tomaten sind also eine sehr gute Wahl, um das Säure-Basen-Gleichgewicht zu regulieren. 

Detaillierte Infos über die Vorteile basischer Ernährung finden Sie unter dem vorangegangenen Link.

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