Das gehört in Ihre Reiseapotheke

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Art und Umfang der Reiseapotheke sind abhängig von Reisedauer und -ziel, aber auch persönlichen Bedürfnissen/Besonderheiten/Erkrankungen. Dr. med. Rainer Löb, Bundesarzt des Malteser Hilfsdienstes, gibt Empfehlungen.

„Eine Reiseapotheke ist vorteilhaft“, sagt Dr. Rainer Löb, Bundesarzt des Malteser Hilfsdienstes. „Selbst wenn Sie Ihren Urlaub in einem Ort verbringen, wo es eine Apotheke gibt. Die Reiseapotheke erspart Ihnen Zeit und Nerven, und Sie haben garantiert das richtige und wirksame Medikament dabei. Beipackzettel in fremden Sprachen helfen auch nur wenig. Beratung und Produkte erhalten Sie zu Hause in jeder Apotheke“.

Im vergangenen Jahr erkrankten sechs Prozent der Urlauber. Die DAK-Gesundheit bietet Informationen zum Thema „Gesund in den Urlaub“ an.

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Zu den typischen Urlaubserkrankungen zählen Übelkeit, Sonnenbrand, Durchfall, Verstopfung, Erkältung, allergische Reaktionen, Prellungen und Zerrungen, Infektionen, Schmerzen und Fieber.

Was gehört in die Reiseapotheke?

Art und Umfang der Reiseapotheke sind abhängig von Reisedauer und -ziel, aber auch persönlichen Bedürfnissen/Besonderheiten/Erkrankungen Empfehlenswert ist zum Beispiel

  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Verbandszeug wie Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, Schere, Einmalhandschuhe, Fieberthermometer
  • alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen
  • von Ihnen vertragene Schmerzmittel (zum Beispiel. Ibuprofen oder Paracetamol)
  • Mittel gegen Reiseübelkeit (zum Beispiel Dimenhydrinat)
  • Mittel gegen Durchfall (Pulver mit Elektrolyten, gegebenenfalls Loperamid)
  • Mücken- und Zeckenschutz (Repellentien)
  • gegebenenfalls Mittel gegen Allergien und Augentropfen
  • Gel gegen den Juckreiz bei Insektenstichen
  • kühlende Salbe bei Sonnenbrand, lindernde Salbe bei Verstauchungen/Entzündungen
  • gegebenenfalls Halslutschtabletten

„Wenn Kinder mitfahren, denken Sie daran, dass manche Medikamente, zum Beispiel Schmerzmittel und Mittel gegen Erbrechen/Durchfall speziell für Kinder geeignet sein müssen“, rät Dr. Löb. „Führen Sie Ihre Reiseapotheke im Handgepäck mit, denn so mancher Koffer gelangt nicht ans Ziel. Achten Sie dabei auf die Vorschriften für Medikamente im Handgepäck, zum Beispiel auf der Internetseite Ihrer Fluggesellschaft.“

Bei langen Flugreisen oder Fahrten mit wenig Beinfreiheit sollten Reisende gegebenenfalls Thrombosen vorbeugen, raten die Malteser. Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Fernreisezielen sollten ihre Reisepläne unter Umständen vorab mit dem Hausarzt besprechen. „Manchmal sind vor der Reise Impfungen erforderlich oder sinnvoll, – und wenn sich nach Ihrer Rückkehr ungewöhnliche Symptome wie zum Beispiel Fieber einstellen, sollten Sie ebenfalls ihren Hausarzt aufsuchen“, sagt Löb.

Quelle: Malteser, 11.07.2018





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