Ruhelosigkeit: Effektive Mittel, die dagegen helfen

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Dauerhafte Ruhelosigkeit ist ein Zustand, der Energie raubt und den niemand über einen längeren Zeitraum ertragen kann oder sollte. In diesem Artikel findest du Mittel dagegen.

Ruhelosigkeit und ihre Ursachen

Stress auf der Arbeit oder Ärger in der Beziehung – Ruhelosigkeit kann vielfältige Ursachen haben. Die chronische Anspannung wirkt sich jedoch fast immer auf das private und berufliche Leben aus. Man wird gereizter und dünnhäutiger, was zu schnelleren Streitigkeiten führt.

Außerdem fällt es schwerer, sich zu konzentrieren. Oft erledigen Betroffene ihre Aufgaben schlechter und langsamer, was wiederum zu noch größerer Unruhe führt. Dieser Teufelskreis wirkt wie eine Spirale. sich auch auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Ruhelosigkeit wieder loswerden

Ständig über das Handy erreichbar zu sein, kann auch zu Stress führen. (Foto: CC0 / Pixabay / Andi_Graf)

Um die Spirale zu durchbrechen, kann folgendes helfen:

  • Verbündete suchen: Zusammen ist es immer einfacher als allein. Wenn du dich einer Person deines Vertrauens öffnest, kann das für Erleichterung sorgen. Auch wenn sich die Probleme nicht sofort lösen lassen, tut es gut, sie sich von der Seele zu reden. Wenn du lieber nicht mit Freunden oder Familienmitgliedern über deine Ruhelosigkeit sprechen willst, kannst du dich auch Unbekannten anvertrauen, zum Beispiel im Rahmen einer Selbsthilfegruppe.
  • Auf erholsamen Schlaf achten: Oft gehen Ruhelosigkeit und Schlafstörungen Hand in Hand. Um gegen die Ruhelosigkeit vorzugehen solltest du also auch deinen Schlaf in den Griff kriegen. Versuche, immer zu einer ähnlichen Zeit ins Bett zu gehen. So kann es dir gelingen, wieder einen gesunden Rhythmus zu finden. (Mehr Tipps: Einschlafhilfe: praktische Tipps um schneller einzuschlafen und Abendroutine: 12 Tipps, die dir helfen, besser zu schlafen). Rezeptfreie Schlafmittel sind leider meist nicht hilfreich.
  • Mit Stress anders umgehen: Es ist kaum möglich, Stress komplett aus dem weg zu gehen. Die gute Nachricht: Entspannung und Umgang mit Stress kannst du lernen. So kann es dir gelingen, dich nicht zu sehr aus dem Takt bringen zu lassen.
  • Lebensweise überdenken: Es ist essenziell, dass du dir hin und wieder Ruhepausen gönnst. Ständig an die Arbeit zu denken oder immer erreichbar zu sein, kann dir zusätzlichen Stress machen. Auch bewusst offline zu gehen, entschleunigt und bringt dir mehr Zeit für dich – und damit oft auch wieder mehr innere Ruhe.
  • Arzt oder Therapeut konsultieren: Wenn die Ruhelosigkeit lange anhält und dich stark belastet, solltest du einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen. Womöglich hängt die Ruhelosigkeit auch mit einem größeren psychischen oder körperlichen Problem zusammen.

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