Markus Krebs privat: Kennste den? So hat er es zum Comedian geschafft

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Einen Stehtisch, einen Hocker und ein Bier, mehr braucht Markus Krebs für seine Shows eigentlich nicht. In denen feuert er einen Gag nach dem anderen ab, gerne auch unter der Gürtellinie. Die Fans danken es ihm und RTL spendiert ihm gar eine eigene Show. Doch wie ist der Mann aus dem Ruhrpott eigentlich zur Comedy gekommen?

Markus Krebs privat: Der Lebenslauf vom „Mann hinter dem Bauch“

Beginnen wir ganz am Anfang: Geboren wurde Markus Krebs am 26. Juli 1970 in Duisburg-Neudorf. Er ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und arbeitete als Vize-Baumarktleiter und in der Gastronomie. Er versuchte sich auch als Tannenbaumverkäufer und Kioskbesitzer, fuhr Pizzataxi und Kinder mit Handicap in die Schule.

Als sein älterer Bruder 2008 in Dinslaken einen Comedy-Wettbewerb ausrichtete und ein Comedian ausfiel, sprang Markus Krebs spontan in die Bresche. Die Leute mochten ihn und Markus‘ unstetes Leben bekam eine Richtung. Denn der Auftritt wurde ein Schlüsselerlebnis für ihn und er versuchte sich fortan als Comedian. Schon 2008 gewann er den „Niederrheinischen Comedy-Preis“. 2011 wird er zum Sieger der ersten Ausgabe der RTL-Sendung „Comedy Grand Prix“.

Nun ging es Schlag auf Schlag: Mit Auftritten in TV und Radio untermauerte er seinen Status als kommende Comedy-Größe. Im Jahr 2012 ging er mit dem Programm „Literatur unter Betäubung“ erstmals auf Tournee. Das Soloprogramm „Hocker Rocker“ folgte 2014. Zwei Jahre später ging er mit „Permanent Panne“ auf Deutschlandtour und bescherte RTL Top-Quoten, da der Sender einen seiner Auftritte ausstrahlte. Gemeinsam entwickelte man „Markus Krebs – Die Show“, die demnächst ebenfalls in Reihe gehen soll.

Woher zieht Comedian Markus Krebs die Inspirationen für seine Gags?

Der Mann mit Zopf, Sonnenbrille und legendärer schwarzer Wollmütze plündert laut eigener Aussage am liebsten in seinem eigenen Leben, wenn es um neue Inhalte für seine Witze und Soloprogramme geht. Dabei scheinen die Raubzüge in seiner Biografie sehr ertragreich zu sein, immerhin fielen bei diesem Vorgehen noch genug Inhalte für ein Buch ab! „Pass auf! Der geht so…“ heißt es und setzt die Tradition seiner Bühnenprogramme fort. Gag folgt auf Gag. Zoten und Hintersinniges geben sich die Klinke in die Hand.

Markus Krebs und die Frauen

Zum Privatleben des Comedians ist offiziell nicht viel bekannt. Allerdings gibt er in seinen Programmen immer mal wieder Anekdoten zum Thema Frauen preis. Und da er seine Witze ja angeblich vornehmlich aus seinen Lebenserfahrungen zieht, scheint es demnach schon diverse Frauen in seinem Leben gegeben zu haben. Und sogar verheiratet muss er bereits gewesen sein, zumindest wenn es nach einem Scherz aus seinem Live-Programm geht: „Wenn meine Frau mir bei jedem Bier applaudiert hätte, wäre ich jetzt noch verheiratet.“

Doch auch von Misserfolgen beim anderen Geschlecht berichtet Markus Krebs in seiner Show. Eine Dame etwa soll eine seiner Anmachen mit „Ich bin nicht dein Typ – ich kann sehen“ pariert haben. Übersteigerte Selbstironie mit einem Fünkchen Wahrheit? Wir wissen es leider auch nicht. Zumindest wissen wir von anderen Leidenschaften… Eine davon prägte seine Jugend, nicht zwingend zu seinem Vorteil.

Markus Krebs war Hooligan des Vereins MSV Duisburg

Wie Markus Krebs gegenüber dem „Express“ gestand, zog er als 18-Jähriger mit anderen Hooligans in diverse Heim- und Auswärtsschlachten. Ein Umstand, der den Verantwortlichen des Vereins MSV Duisburg nicht verborgen blieb. Sieben Jahre Stadionverbot im Wedaustadion, dem Heimstadion des Fußballvereins, sprechen da eine deutliche Sprache. „Das war Wahnsinn. Einfach nur dämlich“, meint er heute rückblickend.



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